Dinner

Insekten Kochen & Kochkurse

Info-Box
Insekten Kochkurse

Kosten : ab 59,- Euro
Personen (empfohlen) : ab 1
Zeitaufwand :
ca. 2-3 Stunden

Insekten Kochkurse in:
BerlinKöln

Insekten Essen KochkurseKaum jemand hat nicht schon von dieser Zahl gehört: Jeder Mensch isst während seines Lebens im Schlaf mindestens vier Spinnen, die in den Mund krabbeln. Auch wenn sich viele Leute nicht mit diesem Gedanken anfreunden können, stehen Insekten auf dem festen Speiseplan der Fernsehshow „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“. Eine gewisse Faszination übt diese kulinarische Seltenheit durchaus aus.

Insekten als tägliche Nahrung

Dabei ist das Verzehren von Insekten nicht wirklich eine kulinarische Seltenheit. In vielen Teilen der Erde ist das Insektenessen fester Bestandteil des Alltags. Experten behaupten, dies sei in 80 Prozent der Welt der Fall. Besonders in großen Teilen Asiens, in Teilen Amerikas und Afrika bilden Insekten heute eine wichtige Nahrungsquelle und werden dank des Proteingehaltes sogar für Fleischersatz gehalten.

Spinnen essen, Würmer essen, Heuschrecken essen – was in jenen Ländern Alltag ist, ist in vielen westlichen Gebieten noch kaum vorstellbar. Problematisch: Unsere Essgewohnheiten werden uns nicht in die Wiege gelegt, sie beruhen auf Erziehung und vermittelten Gewohnheiten. Während wir lernen, dass beispielsweise Krabben als Delikatessen angesehen werden können, sind Insekten stets mit gewisser Abscheu verbunden. Wissenschaftler behaupten allerdings, dass sich auch die westeuropäischen Länder umstellen müssen, da Insekten leicht zu halten sind und sich besser vermehren. Auch für die Länder, in denen diese kulinarische Linie noch nicht so stark frequentiert ist, werden Insekten also in der Zukunft eventuell zu einem wichtigen Nahrungsmittel.

Gegrillt, frittiert oder gebacken

Warum also nicht probieren, was so abwegig erscheint? Dass wir in der Lage sind, auch „andere“ Dinge zu essen, zeigt der Verzehr von Weinbergschnecken. Schließlich sind die Variationen vielfältig, und nur wenige Insekten werden roh gegessen. Gegrillt, frittiert oder gebacken – Liebhaber der verarbeiteten Insekten versprechen kulinarischen Hochgenuss. Sie begeistert der charakteristische Geschmack.

Frittierte Heuschrecken werden beispielsweise als außen knusprig und innen cremig beschrieben, der Geschmack soll ins Süßliche gehen. Taranteln erinnern beim Genuss an Mandeln, Grillen hingegen sind eher nussig, genau wie Wespen. Manche Larven schmecken wie Speck und schmelzen auf der Zunge. Und gegrillte Grillen werden zum knusprigen, scharfen Gaumenvergnügen.

Begeisterung beim Insekten-Kochkurs

Inzwischen haben die Insekten aufgrund wachsender Begeisterung schon ihren Weg in manches Restaurant gefunden. Und: Neuerdings werden auch Insekten Kochkurse angeboten, welche man über diverse Veranstaltungsangebote im Internet buchen kann.

Das Angebot beinhaltet in den meisten Fällen eine kurze Einweisung in die Welt der Insekten, eine Einweisung in das richtige Zubereiten von unterschiedlichen Insekten inklusive aller benötigten Zutaten und anschließenden Verzehr der Krabbler, Getränke eingeschlossen.

Die Resonanz ist gut. „Der Kursleiter hat uns ganz langsam an die Insekten herangeführt und versucht, uns den Ekel vor den Tieren zu nehmen“, schreibt ein ehemaliger Kursteilnehmer auf einer der anbietenden Veranstaltungsplattformen im Internet. Ein anderer Nutzer schreibt: „Ich habe an einem solchen Kurs auch teilgenommen und war echt total begeistert.“ Jeder Teilnehmer sollte trotzdem einen gesunden Appetit mitbringen, denn alles, was gekocht wird, wird auch gegessen.

Insekten als gesunde Nährstoffspender

Schlecht für die Gesundheit scheint es allemal nicht zu sein: Selbst giftigen Insekten sind ungefährlich. Das Gift wird durch die Zubereitung unschädlich gemacht. Dass die Insekten eine gute Eiweißquelle sind, ist vielerorts bekannt, wird doch bis zu zehn Prozent des Eiweißbedarfes in einigen Regionen inzwischen nur durch Insekten gedeckt.

Weiterhin sind die Krabbler reich an Mineralstoffen, Vitaminen und aufgrund des Chitinpanzers auch an Ballaststoffen. Cholesterin und Kalorien sind jedoch nicht zu finden – die Tiere enthalten nur sehr wenig Fett. Gesundem Genuss steht also nichts im Weg.